GRENZAUSBILDUNGSREGIMENT-12 "Rudi Arnstadt", Plauen (Bez. Karl-Marx-Stadt)


9900 Plauen (vormals in Rudolstadt, Dittrichshütte, Johanngeorgenstadt und bis zum 30. November 1978 in Meiningen), Wilhelm-Pieck-Straße 175, PF 59128, Siegelcode 722

Der Ehrennahme "Rudi Arnstadt" wird dem TT am 1. Dezember 1978 verliehen.

 

  • Kfz-Werkstatt (Kfz-Werkstatt des GAR-12), 9900 Plauen, Zaderstraße
  • Ledigenwohnheim (LWH des GAR-12), 9900 Plauen, Gerhard-Vogt-Straße 45-47
  • Standortübungsplatz (TÜP) Pöllwitz und Schießplatz, Lehrgrenze in Schneckengrün 

 

Die Aufstellung des GAR-12 erfolgt am 1. März 1971. Das GAR-12 besteht bis 1984 aus drei Ausbildungsstandorten. Die 1.-4. AbK ist in Dittrichshütte bei Saalfeld, die 5.-8. AbK in Johanngeorgenstadt und die 9. AbK sowie die Stabskompanie befinden sich in Rudolstadt in der Klinghammerstraße (heute „Friedrich Schiller Regelschule“). In unmittelbarer Umgebung am heutigen Bayreuther Platz in Rudolstadt hat der Regimentsstab seinen Sitz. Nachdem der Umzug der OHS „Rosa Luxemburg“ aus Plauen nach Suhl erfolgt ziehen im Sommer 1984 die 3 Einheiten des GAR in das frei gewordene zentrale Objekt der ehemaligen OHS in Plauen ein. Das GAR-12 besteht bis zum 31.10.1989 mit Neubildung des GAZ-36 während der Reorganisation der GT im Jahre 1989. Neben der allgemeinen Ausbildung von zukünftigen Grenzsoldaten im GAR-12 für die I. und II. GB im Grenzdienst (6 Monate) erhalten die zukünftigen Grenzsoldaten der III. GB eine Ausbildung (3 Monate) am automatischen Granatwerfer AGS-17 für die sogenannten "Waffenzüge" in diesen GB.

 

 

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